Genealogie
Bauer

© Willibald Bauer 2004

Warum Familienforschung ?

Diese Seiten sind das erste Ergebnis bei dem Versuch, ein neues und interessantes Hobby auszuüben. Ich bin mir bewusst, dass der Anspruch einer genealogischen Arbeit noch nicht erfüllt ist, aber es könnte der Beginn dazu sein. Vielleicht endet es in einer richtigen Familien- bzw. Sippenchronik.

Die Arbeit ist meinen Kindern gewidmet. Ich hoffe, dass eines von ihnen die begonnene Arbeit später weiterführt oder sie in geeignete Hände legt.

Es soll aber auch allen Verwandten die Wurzeln aufzeigen und sie mögen sich aufgefordert fühlen, an einer Familienchronik mitzuarbeiten. Alle werden gebeten, Persönliches aus der eigenen Erinnerung aufzuschreiben; Standesurkunden, Schrift- (Handschriften) und Bildmaterial zu sammeln und mir zur Verfügung zu stellen. (Wenn nicht im Original möglich, dann als Kopie)

Es ist der Wunsch und das Ziel, diese Arbeit zu verändern, zu verfeinern und fortzuschreiben. Mitteilungen, Verbesserungen oder sonstige hilfreichen Hinweise werden hoffentlich bei mir eingehen.

Warum ich Familienforschung betreibe? - Weil ich neugierig bin.
Das ist locker daher gesagt, hat aber seine Geschichte und seine Bedeutung. Beim 90. Geburtstag meiner Großmutter (väterlich) stand ich  Verwandten gegenüber, die ich nicht, bzw. nicht mehr kannte; diese Situation verunsicherte und ärgerte mich damals gleichermaßen. Ich fing an, mich stärker für meine Verwandtschaft zu interessieren und kam automatisch zu Fragen über die gemeinsamen Vorfahren. Wer waren sie? Woher kamen sie? Wie lebten sie? Wie weit rückwärts kann ich sie aufspüren?

Ich suchte Antworten auf diese Fragen. Denn als Mensch, dem die Fragen unserer Gesellschaft nicht gleichgültig sind und der sich schon deshalb mit unserer Geschichte beschäftigt, kam ich zu der Überzeugung, auch die eigene Verwandtschaft kann Antworten geben. Als meine Großmutter 96jährig starb, erkannte ich, welch unschätzbare Familiengeschichtsquelle ich unzureichend genutzt hatte. Von diesem Zeitpunkt an, (eigentlich schon beim Familientreffen anlässlich der Beerdigung) intensivierte ich meine Bemühungen, innerhalb der Verwandtschaft Informationen abzuschöpfen. Dies mag vielleicht wie Voyeurismus erscheinen; ist es aber nicht. Ich handle nur nach einer alten Spruchweisheit: Wer nicht fragt, bekommt keine Antworten - oder: wer nicht neugierig ist, erfährt auch nichts. Und ich habe Zweierlei erfahren:

  • Aus diesen vielen Informationen von der älteren Verwandtschaft, sowie aus Quellen der Fachliteratur weiß ich mittlerweile weit mehr über das Egerland, als über andere Regionen, in denen ich bisher lebte.
  • Was ich über das Zusammenleben ethnischer Gruppen, deren wechselseitige Unterdrückung, sowie über Krieg, Vertreibung und Unrecht erfuhr, sagt mir mit Blick auf die Krisengebiete dieser Welt: Geschichtskenntnisse wären so ungeheuer wichtig; denn Geschichte wiederholt sich.

Neugierig sein und Fragen stellen!


Nein, so weit rückwärts soll es nicht gehen !